© CoWomen / Unsplash (bearbeitet)

Das Corona-Virus und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stellen Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind, ebenso wie Hilfseinrichtungen seit Monaten vor große Herausforderungen. Als Risikofaktoren für Übergriffe gegen Frauen und Kinder gelten unter anderem strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, der Verlust des Arbeitsplatzes sowie finanzielle Sorgen. Kommen sprachliche Barrieren hinzu, wird es für die Betroffenen noch schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Um trotz Covid-19 eine reibungslose Kommunikation zu ermöglichen, haben einige Beratungsstellen von analogen auf Audio- und Videodolmetschen umgestellt.

Beratung und Austausch mit Videodolmetschen

Viele der befragten Einrichtungen zählen schon seit mehreren Jahren zum Kundenstamm der SAVD und nutzen Videodolmetschen nicht erst seit Ausbruch des Corona-Virus. Doch „der virtuelle Zugriff auf die DolmetscherInnen ist in Zeiten von Corona unabdingbar geworden“, so die Koordinatorin des Erfurter Frauenhauses / Frauenberatung. Eine Vertreterin des Vereins Frauenhaus Hameln e.V., bereits seit Mai 2019 SAVD-Kunde, erklärt: „Regelmäßig nutzen wir für das Frauenhaus und die Beratungsstellen den Dolmetsch-Service über das Telefon und haben schnell bemerkt, dass es eine große Bereicherung für unsere Arbeit ist. Die DolmetscherInnen sind in einem hohen Maße professionell und unseren Klientinnen gegenüber empathisch. Die Bedienung funktioniert unkompliziert und schnell und kann von daher auch bei spontanen Anliegen der Frauen ohne vorherige Terminabsprache durchgeführt werden.“

Flexibilität, Professionalität und Einfühlungsvermögen

Das Feedback des Frauen- und Kinderschutzhauses des Landkreises Oldenburg / Wildeshausen zeigt, dass eine anfängliche Skepsis gegenüber der Nutzung von Audio- und Videodolmetschen eigentlich unbegründet ist: „Unkompliziert und mit guter Erreichbarkeit unterstützt uns diese Art des Dolmetschens in der Arbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern. Die Möglichkeiten, die sich aus dieser Art der Unterstützung der Beratung ergeben, vervielfältigen sich anscheinend. Zu Beginn noch genutzt als Übersetzung für die Frauen im Haus, wird die Dolmetsch-Leistung nun auch in Telefonkonferenzen innerhalb und außerhalb des Haues genutzt. Geflüchtete Frauen haben so die Möglichkeit, ihre zurückgelassenen, fast erwachsenen Kinder und besorgte Angehörige zu informieren. Aufnahmeanfragen können zudem nun auch mit Frauen, die weniger gut Deutsch sprechen, gut und ausreichend geklärt werden.“

Ebenfalls gelobt wurde das umfangreiche Sprachangebot – mehr als 14 Sprachen, beispielsweise Arabisch, Bulgarisch oder Farsi sind bei SAVD mit wenigen Klicks in weniger als zwei Minuten und weitere Sprachen (insgesamt mehr als 55) wie Nepalesisch oder Urdu nach Terminvereinbarung erreichbar. „Besonders bei Klientinnen, die eine selten vorkommende Sprache, wie z.B. Paschtu oder Somali sprechen, ist der Dolmetsch-Dienst für unser Team eine große Entlastung“, ergänzt das Frauenhaus Hameln. Ähnlich formuliert es das Beratungs- und Fachzentrum sexuelle und häusliche Gewalt Frauen-Notruf e.V. Göttingen: „Es war völlig unkompliziert, Rumänisch, Dari oder Kurdisch Kurmandschi über die SAVD zu buchen. Die DolmetscherInnen haben exakt das übersetzt, was wir den betroffenen Frauen vermitteln wollten, und dies in einer sehr freundlichen und empathischen Art und Weise. Wir haben meistens vorher einen Termin gebucht, es gab allerdings auch eine Spontanberatung, die Frau stand plötzlich vor der Tür, sodass wir erst mittels des Dolmetsch-Dienstes verstehen konnten, welches Anliegen sie hatte.“ Interessierte Leser finden weitere hilfreiche Statements auch auf den SAVD Social-Media-Kanälen wie LinkedIn, Facebook oder Twitter.

Videodolmetschen ist sicher

Die Leistungen des Sprachdienstleisters entsprechen dank sicherer Verschlüsselungstechnologie den hohen Sicherheitsstandards und sind EU-Datenschutz-konform. Da SAVD Videodolmetschen auf WebRTC basiert ist kein Software-Download notwendig. Videodolmetschen – wie auch Telehealth und Phrasix – sind somit auf dem PC, Laptop und nahezu jedem mobilen Endgerät einsetzbar. Voraussetzung ist lediglich eine stabile Internetverbindung.

(c) Yumming Wang / Unsplash

Der technologische Fortschritt sowie digitale Produkte und Services erleichtern unseren Alltag in vielerlei Hinsicht. Auch im Gesundheitsbereich gibt es mittlerweile moderne Lösungen, die zum einen das ärztliche Fachpersonal und zum anderen PatientInnen und deren Angehörige enorm entlasten können. Welche zahlreichen Vorteile die Online-Sprechstunde SAVD Telehealth für alle Beteiligten mit sich bringt? Wir verraten es Ihnen!

Sagen Sie ‚Ciao & Baba‘ zu vollen Wartezimmern!

Volle Wartezimmer in Gesundheitseinrichtungen sind, nicht nur in Zeiten von Corona, für viele Menschen ein notwendiges Übel, um eine Diagnose, einen Behandlungsplan und / oder ein Rezept zu erhalten. Wie komfortabel wäre es, wenn man mit beispielsweise Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen einfach zuhause im Bett liegen bleiben und via Video-Sprechstunde mit der Hausärztin / dem Hausarzt kommunizieren könnte!?! Genau dieser Thematik hat sich die SAVD angenommen und die jahrelange Expertise im Bereich Videodolmetschen genutzt, um für medizinisches Personal, PatientInnen und deren Angehörige eine einfache, sichere, digitale Lösung zu entwickeln, die allen Beteiligten Zeit, Kosten und Unannehmlichkeiten erspart. Ob für Aufklärungs-, Nachbesprechungs- oder Informationsgespräche und Anamnesen – die videogestützte Kommunikation bietet eine nachhaltige, günstige und effiziente Direktbehandlung mit Mehrwert an – ohne das auf den wichtigen persönlichen (und selbstverständlich vertraulichen) Austausch verzichtet wird. Im Gegenteil, die persönliche Bindung kann durch die regelmäßige, virtuelle Konsultation gestärkt werden.

Offen für neue Technologien

Schon die PwC-Studie „Future Health 2018“ zeigt, dass Versicherte neuen Technologien gegenüber aufgeschlossen sind, sich davon Verbesserungen – insbesondere in den Bereichen Diagnostik und Kommunikation – erhoffen und Telemedizin größtenteils als wichtige Ergänzung der medizinischen Versorgung ansehen.

Für alle Leser, die nicht so recht wissen, was Telemedizin genau bedeutet, hier mal die Definition vom österreichischen Sozialministerium: „Unter Telemedizin versteht man die Bereitstellung oder Unterstützung von Leistungen des Gesundheitswesens mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), wobei Patientin bzw. Patient und Gesundheitsdiensteanbieter (GDA, das sind insbesondere Ärztinnen und Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser und Pflegepersonal) oder zwei GDA nicht am selben Ort anwesend sind. Voraussetzung dafür ist eine sichere Übertragung medizinischer Daten für die Prävention, Diagnose, Behandlung und Weiterbetreuung von Patientinnen und Patienten in Form von Text, Ton und / oder Bild. …“

Vorteile auf einen Blick

Apropos sicher: Die SAVD Services Telehealth, Videodolmetschen und Phrasix entsprechen dank sicherer Verschlüsselungstechnologie hohen Sicherheitsstandards und sind EU-Datenschutz-konform. Transparent, skalierbar und einfach zu verwalten.

„Phrasix“ setzt sich aus den beiden Wörtern „Phrase“ und „six“ (engl. Sechs) zusammen. „Phrase“ (über lateinisch phrasis aus altgriechisch φράσις [phrásis] ‚Redeweise, Ausdruck‘) bezeichnet unter anderem eine Redewendung oder einen Slogan.

Der Duden definiert Redewendung als eine „feste Verbindung von Wörtern, die zusammen eine bestimmte, meist bildliche Bedeutung haben“

Der Slogan soll in kompakter Form eine Aussage vermitteln und die Öffentlichkeit schlagartig beeinflussen.

Kombiniert man diese beiden Definitionen, entsteht eine Verbildlichung des Namens „Phrasix“. Ein Tool mit einprägsamen Namen, welches mit dem Slogan „Global Understanding“ seinen Nutzen definiert, nämlich bei Sprachbarrieren Abhilfe zu leisten.

In der Medizin gibt es das sogenannte 6-Phasen Modell, dieses besteht aus:

  • Informationen sammeln (Anamnese)
  • Pflegediagnosen stellen
  • Pflegeziele festlegen
  • Pflegemaßnahmen planen
  • Pflegemaßnahmen durchführen
  • Pflegemaßnahmen evaluieren

Dieses Modell lässt sich auch auf SAVD Phrasix übertragen. Somit gibt es „Six-Phrases“, welche für ein „Global Understanding“ wichtig sind:

  • Informationen sammeln – welche/r KundIn benötigt in welchem Zusammenhang Hilfe?
  • Diagnose stellen – das Problem erkennen und die Lösung ermitteln
  • Ziele festlegen – die Lösung des Problems für einen bestimmten Zeitpunkt festlegen
  • Maßnahmen planen – die Infrastruktur gewährleisten und die passenden DolmetscherInnen bereitstellen
  • Maßnahmen durchführen – KundInnen, Fachpersonal & DolmetscherInnen zusammenbringen
  • Maßnahmen evaluieren – durch Feedbackschleifen mit allen Beteiligten

Grundsätzlich möchten wir unseren Service jedem Unternehmen anbieten, welches in Bereichen seiner Tätigkeit auf Telekommunikations-Tools angewiesen ist und eine optimale Verständigung zwischen Fachpersonal, KundInnen und PartnerInnen sicherstellen möchte.

Die Digitalisierung der Branchen durch Video- und Audiodolmetschen zu unterstützen, bedeutet für uns neue Rahmenbedingungen genau zu analysieren und mitzugestalten. Wir stellen klar die Vorteile in den Fokus und nutzen diese, um unseren KundInnen die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen. Dabei sind wir stets auf den Erhalt der menschlichen Note bedacht.