Beiträge

Jon Tyson Unsplash

(c) Jon Tyson / Unsplash

Sprachbarrieren zwischen PädagogInnen, Kindern und deren Eltern und/oder Erziehungsberechtigten können im Schulalltag zu großen Problemen führen und alle Beteiligten schwer belasten. Um sprachliche und kulturelle Missverständnisse möglichst früh in der Kommunikation zu vermeiden und Chancengleichheit und Integration bestmöglich zu fördern, startete bereits im November 2019 ein Pilotprojekt „Video- und Telefondolmetschen“ an vier österreichischen Bildungseinrichtungen (zwei Schulen und zwei Kindergärten). Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung hat die SAVD Videodolmetschen GmbH sowohl die nötige Technologie als auch die DolmetscherInnen zur Verfügung gestellt und den umfassenden Support übernommen. Das Projekt wird nun mit Förderungen der EU bis voraussichtlich Ende des Kindergarten-/Schuljahres 2021/2022 fortgesetzt und steht allen Volks- und Mittelschulen sowie Kindergärten in Österreich kostenfrei zur Verfügung!

Video- und Telefondolmetschen nicht nur für organisatorische Gespräche

Die Oskar Spiel Schule war eine der ersten Einrichtungen, die zwischen November 2019 und Juni 2020 an dem Pilotprojekt „Video- und Telefondolmetschen in Bildungseinrichtungen“ teilgenommen hat. Jetzt wo das Projekt fortgeführt und durch die Förderung des Europäischen Sozialfonds für alle österreichischen Kindergärten, Volks- und Mittelschulen kostenlos angeboten werden kann, erinnern sich MitarbeiterInnen an ihre Erfahrungen mit dem Videodolmetschen. So erläutert die Direktorin der Schule, Nina Ratschiner im Interview mit dem Hitradio Ö3, dass sie den Service der SAVD nicht nur für organisatorische Gespräche, sondern auch für intensive Elterngespräche genutzt haben, um beispielsweise Erziehungsfragen zu besprechen.

Videodolmetschen – ein effizientes Werkzeug im Berufsalltag

Ein Pädagoge der Schule schreibt in einem Brief: „Bevor ich mit den Kindern meistens im Einzelsetting arbeite, führe ich viele Elterngespräche, um die Situation der Kinder und den familiären Background besser kennenzulernen. Zu meinen KlientInnen zählen auch Familien mit Migrationshintergrund. Besonders bei Flüchtlingskindern aus Syrien, Afghanistan, Tschetschenien, aber auch bei Kindern aus anderen Ländern stelle ich oftmals fest, dass Belastungen wie Schulangst, familiäre Schwierigkeiten, Erkrankungen, das Nichtbewältigen von traumatischen Erlebnissen und viele weitere Probleme das Lernen beeinträchtigen und die Kinder in der Regel ganz alleine damit zurechtkommen müssen. Elterngespräche über Schwierigkeiten der Kinder sind schon auf Deutsch schwierig zu führen, da den beteiligten Personen oft die richtigen Worte fehlen. Führen Eltern mit mir Gespräche, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, dann ist es gut nachvollziehbar, dass es aufgrund der Sprachschwierigkeiten zu Missverständnissen oder zu keinem „erfolgreichen Gespräch“ kommen kann, da nicht oder unter erschwerten Bedingungen über mögliche Schwierigkeiten des Kindes gemeinsam nachgedacht werden kann und diese auch nur mit großen Hürden kommuniziert werden können.

Seit November 2019 konnte ich den Videodolmetscher zu den Treffen mit den Eltern „dazu nehmen“ und seit dem ersten Gespräch bin ich der größte Fan dieses Projekts. Ich stellte mein Tablett auf den Tisch, erklärte den Eltern gleich mithilfe des Dolmetschers das Pilotprojekt und begann gleich das Elterngespräch. Erst durch dieses Pilotprojekt im vergangenen Schuljahr konnte ich viele Eltern erreichen, die sonst nicht zu mir gekommen wären und wir konnten viele, vor allem schulrelevante Themen besprechen.“

SAVD – Partner des Bundesministeriums Bildung, Wissenschaft und Forschung

Das BMBF Projekt „Wir verstehen uns! – Video- und Telefondolmetschen in Bildungseinrichtungen“ startet ab April 2021 bis zum Ende des Kindergarten-/Schuljahres 2021/2022 – auch während der Sommermonate und steht wochentags von 7:00 -19:00 Uhr kostenlos zur Verfügung.

Vorteile auf einen Blick

Video- und Telefondolmetschen für Bildungseinrichtungen

Video- und Telefondolmetschen für Bildungseinrichtungen

Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie sich direkt an uns wenden: bildung@savd.at. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten!

(c) Marcelo Leal / Unsplash

(c) Marcelo Leal / Unsplash

Mit der Pandemie hat das Thema „Telemedizin“ deutlich an Fahrt aufgenommen – Behörden, Ärztinnen und Ärzte, Fachverbände sowie private Gesundheitsdienstleister und Hilfsorganisationen haben sich mit den Möglichkeiten, Herausforderungen und Chancen auseinandergesetzt. Jetzt ist ein Tele-Health-Projekt auf Lesbos gestartet, dass fachspezifische medizinische Online-Beratungen für Flüchtlinge ermöglicht – in Zusammenarbeit mit der SAVD.

Gemeinsames Projekt gestartet

Mehr als 7.000 Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien, dem Irak, Pakistan, aber auch aus Marokko und Algerien befinden sich aktuell im Flüchtlingscamp Kara Tepe nordöstlich von Mytilini auf der griechischen Insel Lesbos. Laut zahlreicher Hilfsorganisationen herrschen dort katastrophale, unhygienische und menschenunwürdige Zustände, die Durchfall-, Atemwegs- und Hautkrankheiten sowie psychische Erkrankungen zur Folge haben. Das dort eingesetzte Gesundheitspersonal kämpft täglich darum, den erkrankten Flüchtlingen zu helfen. Doch es fehlt an Grundlegendem wie sauberem Wasser, warmer Kleidung und Strom. Auch Sprachbarrieren erschweren die Arbeit des ärztlichen Fachpersonals vor Ort. Unterstützung kommt nun aus Österreich. „Um das medizinische Angebot zu stärken wurde vor einigen Monaten ein gemeinsames Projekt der MedUni Wien und der Organisationen „Crisis Medical Association“ und „Hands on Global“ begonnen“, heißt es in einem Bericht der Medizinischen Universität Wien. Und weiter: „Durch eine Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut Digital Health and Patient Safety, SAVD Videodolmetschen und Philips konnte an der MedUni Wien nun ein Tele-Health-Projekt realisiert werden, bei dem SpezialistInnen aus mehr als 20 Fachbereichen wie zum Beispiel Dermatologie, Pädiatrie und Innere Medizin jeweils eine Stunde pro Tag für fachspezifische medizinische Online-Beratungen zur Verfügung stehen.“

Virtuelle Konsile dank Multipointfähigkeit

Die sichere Audio- und Videotelefonie kann von ÄrztInnen, PsychologInnen und medizinischem Personal im Camp für Aufklärungsgespräche, Nachbesprechungstermine, aber auch für Informationsgespräche und Anamnesen mit SpezialistInnen aus Österreich genutzt werden. Selbstverständlich ist es für sie darüber hinaus möglich, professionelle DolmetscherInnen hinzuzuziehen, um die Kommunikation für alle Beteiligten zu erleichtern. Die Video-Komponente bezieht die für die Qualität des Gesprächs enorm wichtige nonverbale Kommunikation aller TeilnehmerInnen der Videokonferenz mit ein.

Zukünftig soll das Pilotprojekt weiter ausgebaut werden und in mehreren Flüchtlingscamps zum Einsatz kommen. Die SAVD ist glücklich und stolz, Teil des Netzwerks zu sein und der Unternehmensphilosophie folgend „Menschen weltweit miteinander zu verbinden – zeit- und ortsunabhängig“ helfen zu können.

Weitere Informationen zu unseren Services und Leistungen wie Telehealth, die sichere Videotelefonie für Aufklärungs- Nachbesprechungs- und Informationsgespräche in Gesundheitseinrichtungen und Phrasix, die innovative Such- und Buchungsplattform für die Privatwirtschaft, erhalten Sie auf unserer Website oder auch gerne im persönlichen Gespräch. Melden Sie sich jederzeit gerne!

(c) Jason Dent / Unsplash

Der Architekt und Schriftsteller Frank Lloyd Wright hat einmal gesagt, „Der Preis des Erfolges ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz für das, was man erreichen will.“ Angesichts der jüngsten Erfolgsmeldungen – die SAVD Videodolmetschen GmbH konnte zu Beginn des Jahres die europaweite Folgeausschreibung der österreichischen Bundesbeschaffungsgesellschaft GmbH (BBG) sowie den mehrjährigen Folgeauftrag des deutschen IT-Dienstleisters Dataport AöR für sich gewinnen – ist dieses Zitat für das SAVD-Team keine hohle Phrase, sondern eine treffende Umschreibung ihrer Bemühungen.

Qualität, Leistung und Innovation zahlen sich aus

Audio- und Videodolmetschen wird von vielen öffentlichen Einrichtungen in Österreich und Deutschland genutzt. Ob in der Verwaltung, im Gesundheitsbereich, am Arbeitsmarkt oder in der Flüchtlingshilfe, um nur ein paar Beispiele zu nennen – die einfache und persönliche Bereitstellung von professionellen DolmetscherInnen, die innerhalb weniger Sekunden per Telefon oder Video hinzugeschaltet werden können, kommt seit Jahren gut an. Auch deshalb konnte die SAVD Videodolmetschen GmbH 2015 erstmals mit ihren Leistungen bei der BBG, dem zentralen Einkaufspartner für Ministerien, Bundesländern, Städten und Gemeinden sowie für ausgegliederte Unternehmen, Hochschulen und Einrichtungen im Gesundheitsbereich in Österreich überzeugen. Anfang 2021 gewann die SAVD die europaweite Folgeausschreibung der BBG. Das heißt, auch in den nächsten fünf Jahren profitieren mehr als 100 Einrichtungen dank SAVD Videodolmetschen von der qualitativ hochwertigen und rechtssicheren Kommunikationslösung. Neben den qualifizierten DolmetscherInnen und dem großen, stetig ausgebauten Sprachangebot überzeugt die SAVD mit der plattformunabhängigen Technologie, die den europäischen Vorgaben der DSGVO entspricht und auf jedem Endgerät funktioniert.

Wichtiger Partner der öffentlichen Hand

Nicht nur in Österreich, auch in Deutschland konnte die SAVD im ersten Quartal mit ihren Leistungen und Services punkten. Die Dataport AöR, der IT-Dienstleister für die öffentliche Verwaltung in Norddeutschland, hat sich ebenfalls zum wiederholten Male für das Wiener Unternehmen SAVD Videodolmetschen GmbH entschieden. Grund dafür waren und sind neben Kosteneinsparungen durch wegfallende Reisekosten, die verlässliche Qualität und der konstant zuverlässige Service, die sprachliche und fachliche Kompetenz der DolmetscherInnen, die hochwertige Technologielösung sowie die Erreichbarkeit des 24-Stunden-Services.

Wie eingangs schon erwähnt, ist die SAVD Videodolmetschen GmbH unablässig im Einsatz und erweitert ihre Services und Anwendungsbereiche stetig. Mit Telehealth, die sichere Videotelefonie für Aufklärungs- Nachbesprechungs- und Informationsgespräche in Gesundheitseinrichtungen und Phrasix, die innovative Such- und Buchungsplattform für die Privatwirtschaft, hat sich die SAVD weiter spezialisiert, um Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden – und zwar auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

Sie wollen uns persönlich kennenlernen? Gerne unterstützen wir Sie mit unserer langjährigen Erfahrung. Ein persönlicher Besuch, eine Video- oder Telefonkonferenz ist in wenigen Tagen organisiert.

© CoWomen / Unsplash (bearbeitet)

Das Corona-Virus und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stellen Frauen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind, ebenso wie Hilfseinrichtungen seit Monaten vor große Herausforderungen. Als Risikofaktoren für Übergriffe gegen Frauen und Kinder gelten unter anderem strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen, der Verlust des Arbeitsplatzes sowie finanzielle Sorgen. Kommen sprachliche Barrieren hinzu, wird es für die Betroffenen noch schwieriger, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Um trotz Covid-19 eine reibungslose Kommunikation zu ermöglichen, haben einige Beratungsstellen von analogen auf Audio- und Videodolmetschen umgestellt.

Beratung und Austausch mit Videodolmetschen

Viele der befragten Einrichtungen zählen schon seit mehreren Jahren zum Kundenstamm der SAVD und nutzen Videodolmetschen nicht erst seit Ausbruch des Corona-Virus. Doch „der virtuelle Zugriff auf die DolmetscherInnen ist in Zeiten von Corona unabdingbar geworden“, so die Koordinatorin des Erfurter Frauenhauses / Frauenberatung. Eine Vertreterin des Vereins Frauenhaus Hameln e.V., bereits seit Mai 2019 SAVD-Kunde, erklärt: „Regelmäßig nutzen wir für das Frauenhaus und die Beratungsstellen den Dolmetsch-Service über das Telefon und haben schnell bemerkt, dass es eine große Bereicherung für unsere Arbeit ist. Die DolmetscherInnen sind in einem hohen Maße professionell und unseren Klientinnen gegenüber empathisch. Die Bedienung funktioniert unkompliziert und schnell und kann von daher auch bei spontanen Anliegen der Frauen ohne vorherige Terminabsprache durchgeführt werden.“

Flexibilität, Professionalität und Einfühlungsvermögen

Das Feedback des Frauen- und Kinderschutzhauses des Landkreises Oldenburg / Wildeshausen zeigt, dass eine anfängliche Skepsis gegenüber der Nutzung von Audio- und Videodolmetschen eigentlich unbegründet ist: „Unkompliziert und mit guter Erreichbarkeit unterstützt uns diese Art des Dolmetschens in der Arbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern. Die Möglichkeiten, die sich aus dieser Art der Unterstützung der Beratung ergeben, vervielfältigen sich anscheinend. Zu Beginn noch genutzt als Übersetzung für die Frauen im Haus, wird die Dolmetsch-Leistung nun auch in Telefonkonferenzen innerhalb und außerhalb des Haues genutzt. Geflüchtete Frauen haben so die Möglichkeit, ihre zurückgelassenen, fast erwachsenen Kinder und besorgte Angehörige zu informieren. Aufnahmeanfragen können zudem nun auch mit Frauen, die weniger gut Deutsch sprechen, gut und ausreichend geklärt werden.“

Ebenfalls gelobt wurde das umfangreiche Sprachangebot – mehr als 14 Sprachen, beispielsweise Arabisch, Bulgarisch oder Farsi sind bei SAVD mit wenigen Klicks in weniger als zwei Minuten und weitere Sprachen (insgesamt mehr als 55) wie Nepalesisch oder Urdu nach Terminvereinbarung erreichbar. „Besonders bei Klientinnen, die eine selten vorkommende Sprache, wie z.B. Paschtu oder Somali sprechen, ist der Dolmetsch-Dienst für unser Team eine große Entlastung“, ergänzt das Frauenhaus Hameln. Ähnlich formuliert es das Beratungs- und Fachzentrum sexuelle und häusliche Gewalt Frauen-Notruf e.V. Göttingen: „Es war völlig unkompliziert, Rumänisch, Dari oder Kurdisch Kurmandschi über die SAVD zu buchen. Die DolmetscherInnen haben exakt das übersetzt, was wir den betroffenen Frauen vermitteln wollten, und dies in einer sehr freundlichen und empathischen Art und Weise. Wir haben meistens vorher einen Termin gebucht, es gab allerdings auch eine Spontanberatung, die Frau stand plötzlich vor der Tür, sodass wir erst mittels des Dolmetsch-Dienstes verstehen konnten, welches Anliegen sie hatte.“ Interessierte Leser finden weitere hilfreiche Statements auch auf den SAVD Social-Media-Kanälen wie LinkedIn, Facebook oder Twitter.

Videodolmetschen ist sicher

Die Leistungen des Sprachdienstleisters entsprechen dank sicherer Verschlüsselungstechnologie den hohen Sicherheitsstandards und sind EU-Datenschutz-konform. Da SAVD Videodolmetschen auf WebRTC basiert ist kein Software-Download notwendig. Videodolmetschen – wie auch Telehealth und Phrasix – sind somit auf dem PC, Laptop und nahezu jedem mobilen Endgerät einsetzbar. Voraussetzung ist lediglich eine stabile Internetverbindung.